Aus Auswertungen entstanden, die in echten Meetings hängen blieben
Der Ausgangspunkt für dieses Trainingsprogramm war keine akademische Fragestellung, sondern eine wiederkehrende Beobachtung in Controlling- und Marketingrunden: Zahlen werden oft schneller interpretiert, als sie geprüft wurden.
Aus einer Sammlung solcher Situationen aus österreichischen Betrieben ist über mehrere Jahre ein Trainingsformat gewachsen, das bewusst auf akademische Fallstudien verzichtet und stattdessen mit Situationen arbeitet, die vielen Teilnehmenden bekannt vorkommen.
Arbeitsraum in Wien, Beispiele aus dem ganzen Land
Der feste Standort befindet sich in der Quellenstraße in Wien-Favoriten. Die Fallbeispiele stammen jedoch nicht ausschließlich aus Wien, sondern wurden über die Jahre aus Rückmeldungen und Gesprächen mit Betrieben aus mehreren Bundesländern zusammengetragen und anonymisiert aufbereitet.
Trainings finden je nach Wunsch vor Ort in Wien, direkt im Betrieb oder online statt. Die Methodik bleibt dabei gleich, verändert sich aber im Tempo und in der Auswahl der Beispiele je nach Branche der Teilnehmenden.
Wer die Inhalte entwickelt und begleitet
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Elena Hofbauer beschäftigt sich seit mehreren Jahren mit der Frage, wie interne Berichte in Unternehmen gelesen und diskutiert werden. Vor der Konzeption dieses Trainingsprogramms arbeitete sie im Controlling eines Handelsunternehmens und erlebte dort wiederholt, wie schnell aus zeitgleichen Entwicklungen ursächliche Zusammenhänge gemacht wurden. Diese Beobachtungen bilden bis heute die Grundlage vieler Übungsfälle im Programm. Sie leitet die meisten Präsenztermine selbst und ist für die laufende Aktualisierung der Beispiele verantwortlich.

Daniel Weissensteiner prüft jedes im Training verwendete Beispiel auf methodische Sauberkeit, bevor es in ein Modul aufgenommen wird. Sein Hintergrund liegt in der betrieblichen Datenanalyse in der produzierenden Industrie, unter anderem im Umgang mit Maschinen- und Wartungsdaten. Er achtet besonders darauf, dass Beispiele weder zu stark vereinfacht noch unnötig kompliziert dargestellt werden, damit sie im Training nachvollziehbar bleiben, ohne an Substanz zu verlieren.

Julia Brandner verantwortet die didaktische Struktur der einzelnen Module und sorgt dafür, dass jede Einheit ausreichend Raum für Diskussion lässt, statt nur Inhalte vorzutragen. Sie hat mehrere Jahre in der betrieblichen Erwachsenenbildung gearbeitet und bringt von dort Erfahrung mit unterschiedlichen Gruppengrößen und Vorwissensständen mit. Bei Inhouse-Trainings übernimmt sie häufig die Anpassung der Beispiele an die jeweilige Branche.
Wie neue Fallbeispiele entstehen
Neue Beispiele entstehen meist aus konkreten Fragen, die Teilnehmende während früherer Trainings mitgebracht haben. Bevor eine Situation ins Programm aufgenommen wird, wird sie anonymisiert, auf Nachvollziehbarkeit geprüft und mit mindestens einer alternativen Erklärung versehen.
So bleibt das Material lebendig und verändert sich mit der Zeit, ähnlich wie sich auch die Datenlandschaft in Unternehmen ständig weiterentwickelt.
- Anonymisierung personenbezogener und firmenbezogener Details
- Prüfung auf mindestens eine plausible Alternativerklärung
- Regelmäßige Aktualisierung bestehender Fallbeispiele
- Rückmeldungen aus Trainings fließen in künftige Module ein